Okt

10

Der Harzer Bergbau

Wer einen sonnigen Samstagsausflug erwartet hat, wurde leider arg enttäuscht. Zumindest was das Wetter in Elbingerode von 9:30 Uhr bis ca. 16 Uhr betrifft. Nichtsdestotrotz waren wir unterwegs um mal wieder ein paar Stempel zu sammeln. Diesmal stand auf unserer Liste Elbingerode. Zu entdecken gab es hier sehr viel Bergbauliches aber einmal von Anfang an.

Unsere Route startete am Waldgasthaus 'Zum Hirschbrunnen'. Dort stellten wir unser Auto ab und nahme die ca. 1,5km lange Strecke zum Peterstein auf uns. Wir wurden mit einem tollen Blick in das Tal und auf die Zillierbachttalsperre belohnt. Ein Begrüßungskomitee war auch abgestellt. Zwei Feuersalamander hießen uns hier oben willkommen. Schnell noch ein paar Fotos fürs Album gemacht und weiter ging unser Weg. Wir wollten noch ein wenig mehr sehen.

Den Schildern zufolge gab es mehrere Wege zum Schaubergwerk Büchenberg... wir suchten uns einen aus und folgten diesem ins Tal. Immer der ...nunja... nein Beschilderung gab es irgendwann nur noch in Form von ausgewaschenen Metallplaketten. Bis zu einem etwas größeren Weg, der dann auch auf dem GPS wieder gut zu erkennen war und wir merken mussten, dass dieser Weg doch sehr umständlich und unnötig weit werden würde, gingen wir den Weg nun wieder zurück bergauf... sehr anstrengend und alles andere als ein gelungener Start in diese Tour trafen wir nun wieder auf den richtigen Weg mit vorhandener Beschilderung. Wir kamen an den Forsthäusern vorbei und rasteten mit kleiner Mahlzeit an einer Schutzhütte und beobachteten den Regen Verkehr bei dieser Witterung. Wir waren nicht alleine!

Nach dieser Stärkung überquerten wir die B244 Richtung Schaubergwerk Büchenberg. Es erhob sich eine Ruinenlandschaft. Marode und zum Teil eingestürzte Gebäude einer längst vergangenen Zeit erhoben sich am Waldrand. Gehört das zum Bergwerk? Ja, tat es, wie sich am darauffolgenden Parkplatz zeigen sollte. Ein wenig die Infotafeln angeschaut begaben wir uns auf die Suche nach dem Stempelkasten. Durch seine gelben Schilder meist nicht so einfach zu übersehen, aber hier? Das GPS sagte 15m. Wir suchten alles ab. Die ausgestellten Loren. Die Zugmaschienen, ja selbst der Wald wurde abgesucht. Nichts... Die Webseite der Harzer Wandernadel machte uns Misstrauisch. Dei Stempelstelle 37 wurde ausgetauscht... ja wie ausgetauscht? Ist die 37 nun neu? Oder war die 37 einmal das Bergwerk? Nach unserem ungewollten Umweg war das dass Motivationstief Nummer 2... aber gut. Wir waren nun einmal unterwegs. Dann hoffen wir, dass uns die nächste Stempelstelle ein wenig freundlicher gesonnen ist.

Es ging über die Straße zurück in den Wald. Das konnte kein Wanderweg sein. Eine einzige Schlammschlacht. Es sah aus, als ob 30 Traktoren vor uns diesen Weg gepflügt haben. Nunja, es konnte ja nicht schlimmer kommen und so zogen wir weiter, bis wir auf freiem Feld standen. Und siehe da. Auf diesem Schlammweg standen Wanderschilder. Es war also mitnichten nur ein Forst- und Landwirtschaftlicher Weg. Es wurde nun auch langsam besser und der matsch ließ nach. Wir trafen eine Herde Schafe, die sehr aufmerksam von 2 Hunden beschützt wurde. Nun konnte wir auch schon die nächste Stempelstelle sehen und unsere Motivation stieg.

Am Galgenberg angekommen machten wir erneut eine kleine Rast mit Kaffee und Keksen, bevor wir uns auf den Weg zu unserer letzten Station für diesen Tag machten. Dem Felswerk-Tagebau. Einmal quer durch die Stadt Elbingerode zum anderen Stadtrand. Es ging schneller und problemlos vonstatten. Keine Umwege, keine Pannen. Dort angekommen bot sich uns ein traumhafter Blick über den Tagebau, der zum Verweilen einlud. So zogen wir es vor doch noch ein paar Minuten länger zu bleiben und noch ein paar tolle Fotos mit nach Haus zu nehmen. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich auch unser Handy wieder zu Wort gemeldet und uns mitgeteilt, dass die Stempelstelle 37 nun vor dem Eingang des Besucherbergwerkes steht, den wir nun nicht aufgesucht hatten, da wir vor dem davor liegenden Berg eingeschüchtert waren... Seeeeehr ärgerlich... Von hier aus waren es dann aber auch "nur" noch ca. 2,5km bergauf zum Auto. Wir hatten ja mitlweile jede Menge Übung.

Am Auto angekommen beschlossen wir nun noch den Stempel Büchenberg mitzunehmen. So sollte er uns nicht davon kommen! Gesagt getan. Schnell auf dem Parkplatz vorgefahren und den Stempel kassiert! Alles in allem ein durchwachsener Tag aber wir sind um 5 Stempel reicher!

In diesem Sinne
Glück auf!

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